30.10

Das Land der Glocken

Zum hundertjährigen Jubiläum der Operette "Das Land der Glocken" Eine neue Produktion der leichten Muse.

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Im Dorf, ruhig und nüchtern, hatten die Glocken noch nie die Gelegenheit zu läuten. Doch eines Tages die Nachricht: Ein Kriegsschiff kommt an, von dem eine Schar mutiger Kadetten an Land geht. Und der Friede des glücklichen Landes wird sofort gestört. Seeleute lassen keine Gelegenheit aus, alleinstehende und verheiratete Frauen zu umwerben. Käpt'n Hans selbst verliebt sich in Nela und der Stümper La Gafe sympathisiert mit Bombon, der die schelmische Charakterisierung der Soubrette verkörpert.

Die Frauen erklären ihren Verehrern das Hindernis der Glocken, und La Gafe denkt darüber nach, zwei Telegramme zu schicken: eines für die Tänzer des Palladiums in London, die gerufen wurden, um ihre Männer abzulenken, und das andere an die Frauen der Kadetten, um sie zu warnen, dass sie zu spät zurückkommen würden. Aber La Gafe, der seinen Namen verdient, dreht die Telegramme um, und die Frauen der Kadetten fallen in das Land der Glocken. Bombon weiß genau, dass man nicht an die Liebe der Seeleute glauben sollte und verlässt La Gafe ohne Reue. Nela hingegen hat Hans sehr geliebt und jetzt ist sie verzweifelt, in Tränen. Mit dem Abzug der Kadetten geht alles wieder so, wie es vorher war. Es ist zu schwören, dass die Glocken nicht mehr läuten werden. Die Ruhe ist eingekehrt, die Gefahr gebannt. Bis wann?

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